
Die Rende is sischer – für wen?
23.04.2026
Der Kanzler verkündet mit dramatischen Worten und tiefbetroffener Miene, dass die Renten in Deutschland nicht mehr finanzierbar sind. Alle sollen sich um mehr betriebliche und private Vorsorge kümmern, die Staatskassen bzw. die BfA werden das einfach nicht mehr stemmen können.
Meldung 1: Gleichzeitig schlagen die Pflegekassen Alarm: Die Pflege wird sich drastisch ver-teuern. So stark, dass es für Normalverdiener nicht mehr möglich sein wird, die Pflege im Heim zu stemmen.
Meldung 2: Rentenanpassung 2026: Renten steigen im Juli um 4,24 Prozent.
Meldung 3: Die Pensionen sollen drastisch steigen. In der Besoldungsgruppe A4 sogar um bis zu 14,6 Prozent – dreimal so viel Steigerung gegenüber den gesetzlichen Renten – bei ohnehin schon üppiger Ausstattung der Staatsbeamten.
Meldung 4: Die Diäten der Bundestagsabgeordneten steigen zum 1. Juli 2026 automatisch um 4,2 Prozent. Dies entspricht einer Erhöhung um etwa 497 Euro im Monat, wodurch die Brutto-Grundentschädigung auf 12.330 Euro ansteigt. Die Anpassung erfolgt jährlich basierend auf der Lohnentwicklung laut Statistischem Bundesamt.
Klartext: Die Politiker lassen es sich raus, nehmen die Inflation volle Suppe mit, obwohl sie Bestverdiener im Mittelstand sind. Die Beamten nehmen sich das dreifache gegenüber Politikern und Normalos. Die Pflege und die gesetzliche Rente sind nicht mehr finanzierbar.
Braucht es hierfür noch irgendeinen Kommentar? Nein. Alleiniger Trost: die Linke und hört -hört auch die AfD plädieren für einen freiwilligen Verzicht auf die Diätenerhöhung. Ansonsten: Selbstbedienungsladen Deutschland für Staatsbedienstete. Auf Kosten derer, die ohnehin schon bluten und in Zukunft verarmen werden, wenn sie alt und krank werden. Armes Deutschland.