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Gefährlicher Arbeitsplatz.

05.02.2026

Ein Mitarbeiter der Bahn ist gestorben, nachdem er in einem Zug im Kreis Kaiserslautern von einem Fahrgast angegriffen wurde. Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen.

Seit Montagabend hatten Ärzte nach einem Angriff um das Leben eines Zugbegleiters ge-kämpft. Jetzt ist er tot. Wie die Staatsanwaltschaft Zweibrücken mitteilt, wurde der 36-jäh-rige Zugbegleiter durch Faustschläge gegen den Kopf schwer verletzt.

Er musste im Zug wiederbelebt werden. Nach dem Angriff hatten andere Fahrgäste den Not-ruf gewählt und Erste Hilfe geleistet, bis der Rettungsdienst da war. Dann wurde der 36-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Der 26-Jährige Mann, der den Zugbegleiter angegriffen haben soll, wurde nach der Attacke von der Polizei festgenommen. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Am frühen Mittwochmorgen sei er im Krankenhaus gestorben. Die Leiche des Mannes soll jetzt obduziert werden.

Was inzwischen bei Rettungskräften und Polizei zum traurigen Alltag gehört, gehört in Bus und Bahn leider auch zum Betriebsablauf. Eine fatale Entwicklung, die zeigt, dass nicht nur Menschen in psychischen Ausnahmesituationen solche Taten begehen, sondern die Gewaltbereitschaft in der ganzen Gesellschaft rapide zunimmt. Eine Altersbeschränkung für soziale Medien ist zwar nicht die Lösung, wäre aber ein Ansatz, um der Verrohung bereits im Kindesalter nicht Tür und Tor zu öffnen.