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Lähmende Hitze.

23.06.2026

Wenn die Temperaturen steigen, muss unser Körper mehr leisten, um seine normale Kerntemperatur von etwa 37 ° C zu halten. Ausgerechnet zur WM – als ob die Zeitverschiebung und der gestörte Tag-Nacht-Rhythmus nicht genug wären. Biergartennächte, Alkohol – ich meine, das sollten wir nicht unterschätzen.

Was macht Hitze mit uns?

Die wichtigste Reaktion ist das Schwitzen. Dabei wird über unsere Haut Flüssigkeit verdunstet. Das ist nicht immer ein besonders tolles Gefühl, hat aber für unseren Körper einen kühlenden Effekt. Gleichzeitig weiten sich die Blutgefäße in der Haut, um überschüssige Wärme abzugeben.

Das sind alles grundsätzlich sehr sinnvolle Reaktionen unseres Organismus, die ihn aber auch genauso stark beanspruchen - vor allem bei länger anhaltender Hitze.

Durch Schwitzen verliert der Körper viel Wasser und Elektrolyte (zum Beispiel Natrium und Kalium). Ohne Ausgleich droht eine Dehydrierung, die sich in Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche oder Muskelkrämpfen äußern kann. Mineralwasser ist die beste Wahl, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Besser nicht: Alkohol! Denn der wirkt entwässernd und kann den Kreislauf zusätzlich belasten.

Bei Hitze wird unser Kreislauf stärker belastet. Das Herz muss mehr arbeiten, um den Blutdruck stabil zu halten, denn die Blutgefäße erweitern sich, um die Wärme in die Umgebung abzugeben. Besonders ältere Menschen oder Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen reagieren hier besonders empfindlich.

Im schlimmsten Fall kann die Wärmeregulierung komplett versagen und die Körpertemperatur steigt stark an (über 40 Grad Celsius). Das kann lebensbedrohlich sein – besonders gefährdet sind ältere Menschen, kleine Kinder, Schwangere und chronisch Kranke.

Also: bleiben sie vernünftig. Auch im Undav-Siegestaumel.