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Endspurt fürs Volksbegehren "Berlin Autofrei"

15.04.2026

Endspurt für das Volksbegehren „Berlin autofrei“: Gut drei Wochen vor Ablauf der Frist erhöhen die Initiatoren den Druck. Bisher wurden rund 46.000 Unterschriften eingereicht – nötig sind jedoch mindestens 174.000 bis zum 8. Mai. Sprecherin Nina Noblé gab sich optimistisch und setzt auf besseres Wetter sowie ein „Demokratiefest“ an diesem Samstag auf dem Tempelhofer Feld. Das Bündnis fordert, den privaten Autoverkehr innerhalb des S-Bahn-Rings auf zwölf Fahrten pro Jahr zu begrenzen. Auch das Volksbegehren „Berlin werbefrei“ sammelt derzeit noch Unterschriften, liegt aber deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Einen brutalen Raubüberfall meldet die Polizei aus Marzahn. In der Nacht zum Dienstag drangen vier maskierte Männer in den Verwaltungshof der „Gärten der Welt“ ein. Sie bedrohten zwei Sicherheitsmitarbeiter mit einer Pistole und einem Brecheisen und erzwangen den Tresorschlüssel. Die Täter entkamen mit einem sechsstelligen Bargeldbetrag – vermutlich den Einnahmen des vergangenen Kirschblütenfests. Die verletzten Wachmänner mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Fahndung nach den Tätern läuft.

In Berlin und weiteren deutschen Großstädten haben heute Psychotherapeuten gegen Honorarkürzungen protestiert. Seit Anfang April erhalten sie 4,5 Prozent weniger Vergütung. Berufsverbände kritisieren die Entscheidung als „willkürlich“ und warnen vor einer Verschlechterung der psychotherapeutischen Grundversorgung.

Zum Schluss ein Rückblick auf den Winter in Brandenburg: Der Landesbetrieb Straßenwesen zog heute eine Bilanz zum Streusalzverbrauch. Aufgrund der extremen Kälte Anfang 2026 wurden über 50.000 Tonnen Salz verbraucht – mehr als doppelt so viel wie in den Vorjahren. Zeitweise mussten die Vorräte sogar nachpriorisiert werden, um die Verkehrssicherheit auf den Hauptrouten zu gewährleisten.